Sichtbar informiert sein
Interesse weg, oder die Sicht?
Normalität oder erstes Warnsignal?
Manchmal sind es kleine Auffälligkeiten, die wir leicht übergehen. Ein genauer Blick kann jedoch helfen, im besten Fall frühzeitig Klarheit zu bekommen. Denn bei altersbedingten Augenerkrankungen zeigen sich Veränderungen oft schleichend: Linien wirken verzerrt, es wird mehr Licht zum Lesen benötigt, Buchstaben verschwimmen oder ein unscharfer Fleck entsteht. Ein Check der Augen ist dann sinnvoll.
Verschwommene Linien
Verminderte
Kontraste
Erhöhter
Lichtbedarf
Veränderungen bemerkt?
Wie kann ich Anzeichen bei meinen Angehörigen erkennen?
Erste Anzeichen zeigen sich oft ganz beiläufig, etwa wenn das Lesen schwerer fällt, Dinge häufiger übersehen werden oder Unsicherheit bei der Orientierung entsteht. Weniger offensichtlich ist ein schnelleres Ermüden der Augen, der Rückzug aus gewohnten Aktivitäten, häufiges Nachfragen oder eine zunehmende Unsicherheit bei Alltagsaktivitäten.
Was kann ich tun?
Altersbedingte
Augenerkrankungen
Die Diagnose einer Augenerkrankung kann verunsichern, bedeutet aber nicht automatisch den Verlust von Selbstständigkeit und Lebensqualität. Beratungsstellen, Rehabilitationslehrer und Selbsthilfegruppen sind wichtige Anlaufpunkte bei altersbedingten Augenerkrankungen. Sie bieten Orientierung und unterstützen mit Informationen, Tipps und Hilfsmitteln.
Erfahrungswerte?
Ein Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen.
Du bist nicht allein.
Der Austausch mit anderen Betroffenen kann Mut machen und Halt geben.
Kurzüberblick
Was sind altersbedingte Augenerkrankungen?
AMD
Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) betrifft die Makula – den Bereich in der Mitte der Netzhaut, mit dem wir besonders scharf sehen. Die Erkrankung kann zu gravierenden Sehverlusten führen, weshalb eine frühzeitige Diagnosestellung sinnvoll ist.
Glaukom
Beim Glaukom wird der Sehnerv geschädigt. Ausfälle im Sichtfeld entstehen zunächst meist am Rand des Blickfeldes und breiten sich langsam zur Mitte aus. Diese irreversiblen Schäden bleiben oft lange unbemerkt.
Diabetische Retinopathie
Risikofaktoren dieser Augenerkrankung sind Folgen des Diabetes mellitus, schlechte Blutzuckereinstellung, erhöhter Blutdruck und Vorhandensein einer diabetischen Nierenschädigung. Späte Anzeichen sind verschwommenes Sehen oder der Eindruck von „Rußregen“ oder Schatten.
Wir verschaffen Ihnen einen Überblick
Nur das Alter oder ist es eine Krankheit?
Ab dem 40.- 60. Lebensjahr sollte bei Personen ohne vorliegende Risikofaktoren im Abstand von fünf Jahren eine Glaukomfrüherkennung und Untersuchung der Netzhaut bei erweiterter Pupille erfolgen. Ab dem 60. Lebensjahr sollten diese Untersuchungen alle zwei bis drei Jahre erfolgen. Nehmen Sie Kontrolltermine bei Ihrer Augenarztpraxis wahr.
Sichtbar informiert sein stellt sich vor
Unser Partner-Netzwerk
Unser Partnernetzwerk engagiert sich gemeinsam mit und für Betroffene mit altersbedingten Augenerkrankungen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen und Betroffene besser zu informieren und zu unterstützen.
Initiative
Sichtbar informiert sein.













